Praxis für Psychotherapie in Kaarst

Diplom-Psychologe Gunther Ellers

Maubisstraße 25, 41564 Kaarst

Von der Anmeldung zur Therapie

Terminvereinbarung

Ich nehme mir für meine Klienten Zeit und möchte diese Zeit ungestört nutzen können. Vereinbaren Sie daher zunächst unbedingt telefonisch einen Termin.

Erstgespräch

Ein Erstgespräch dauert ungefähr eine Stunde. In dieser Zeit können Sie Ihr Anliegen schildern und Ihnen wichtige Fragen klären. Ich erhebe einige Informationen um einzuschätzen, welches Beratungs- oder Therapieangebot für Sie passend sein kann. Zum Ende des Gesprächs stehen dann einige Formalitäten an. Ich nehme Ihre persönlichen Daten auf, Sie erhalten Informationsmaterialien und ggf. Fragebögen. Nach dem Erstgespräch können Sie sich in Ruhe überlegen, ob eine Therapie bei mir für Sie in Frage kommt.

Diagnostik

Wenn Sie sich für eine Therapie entscheiden, können wir noch nicht sofort an Ihren Problemen arbeiten. Zunächst erhebe ich in ca. 2-5 Terminen Informationen, die wichtig für die Planung der Therapie sind. Dazu gehören Informationen zu ihrer Lebensgeschichte, zur Entwicklung ihrer aktuellen Problematik und bisherigen Lösungsversuchen, sowie zu Denkweisen, Haltungen, Einstellungen, körperlichen und psychischen Symptomen. Da zahlreiche psychische Symptome auch körperliche Ursachen haben können, die dann auch somatisch behandelt werden sollten, werden in dieser Phase auch (fach-)ärztliche Untersuchungen veranlasst.

Zum Ende der diagnostischen Phase planen Sie gemeinsam mit mir die Ziele, die Sie im Rahmen der Therapie erreichen möchten. Ich informiere Sie über die Art der Behandlung und kläre Sie über mögliche Behandlungsalternativen auf.

Antrag auf Kostenübernahme

In den meisten Fällen ist Psychotherapie eine antragspflichtige Leistung. Wenn Sie also möchten, dass die Behandlungskosten von ihrer Krankenversicherung übernommen werden, sollten Sie entsprechend den für Sie geltenden Bedingungen vor oder nach der diagnostischen Phase einen Antrag auf Übernahme der Kosten stellen. Hierbei unterstütze ich Sie gerne.

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist eine sehr vielfältige Form der Psychotherapie, die auf Erkenntnissen der Psychologie basiert und so gut wissenschaftlich untersucht ist, wie keine andere Form der Psychotherapie. Untersuchungen belegen die hohe Wirksamkeit der Verhaltenstherapie bei den meisten psychischen Problemen.

Basis der Verhaltenstherapie ist die Analyse der Entstehung und Aufrechterhaltung eines Problems. Berücksichtigt werden dabei Persönlichkeitsmerkmale, körperliche Besonderheiten, Einstellungen, Verhaltensweisen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie emotionale Besonderheiten. Das Leben mit dem aktuellen Problem ist somit der IST-Zustand.

Verhaltenstherapie arbeitet mit konkreten Zielen. Sie legen gemeinsam mit dem Therapeuten fest, wo es hingehen soll und definieren einen erwünschten SOLL-Zustand.

Ausgehend vom Unterschied zwischen aktuellem IST und zukünftigen SOLL werden Lösungen erarbeitet und schrittweise umgesetzt.

Zwischenzeitlich wird immer wieder überprüft, ob sich das IST dem SOLL angenähert hat und das SOLL weiter Bestand hat.

Sie können perönlich dazu beitragen, dass Ihre Therapie erfolgreich wird. Zum einen können Sie helfen, dass Ihr Therapeut Sie versteht. Auch wenn es zunächst schwer fällt oder ungewohnt ist, versuchen Sie, sich mitzuteilen und helfen Sie Ihrem Therapeuten, zu verstehen, was in Ihnen vor sich geht. Ebenso wird Ihr Therapeut offen mit Ihnen sein. Seine Einschätzungen äußern und erklären, was er mit welchem Ziel vorschlägt.

Zum anderen können Sie sehr zum Erfolg der Therapie beitragen, wenn Sie selber aktiv werden - und zwar in der Therapiestunde und danach. So seltsam es klingt: Verhaltenstherapie findet überwiegend außerhalb der Therapiestunden statt. Ein zentraler Teil der Verhaltenstherapie besteht in Aufgabe für die Zeit zwischen den Therapiestunden. Nutzen Sie diese Zeit zur Beobachtung, zur Entwicklung von Gedanken, zur Reflexion über die Therapie, zum Üben neuer Strategien. Trauen Sie sich, auch kleinen Schritte zu unternehmen und sprechen Sie darüber mit Ihrem Therapeuten.